Energie sparen durch neue Technologien

Sep 24th, 2009 | By | Category: Immobilien

Eine gute Dämmung der Wände spart viel Energie. (c) by Rainer Sturm / PIXELIO

In manch altem Keller findet sich das ein oder andere alte Schätzchen, dessen beste Zeiten lange hinter ihm liegen. Zu diesen Antiquitäten gehört auch allzu oft die Heizungsanlage. Hier unten wird im wahrsten Sinne des Wortes das Geld verheizt. Alte Heizkessel bringen mehr Wärme hervor, als benötigt wird. Mit relativ einfachen Modernisierungsmaßnahmen lässt sich schnell der Energiebedarf senken. Die Weiterentwicklung von Mikro-Blockheizkraftwerken macht es möglich, diese Kraftwärme-Kopplung auch im Einfamilienhaus einzusetzen. Kleine Aggregate mit einer elektrischen Leistung von 1 bis 10 kW wurden für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern entwickelt. Sie decken den notwendigen Grundwärmebedarf. Diese einfachen kompakten Systeme haben nur geringe Schallausstrahlungen und funktionieren durch Verbrennungsmotoren, Dampfexpansionsmaschinen und künftig mit Brennstoffzellen sowie einem zusätzlichen Spitzenlastbrenner. Der zusätzlich neben der Wärme erzeugte Storm lässt sich entweder direkt nutzen oder sich ins Netz einspeisen. Mit vergleichsweise herkömmlichen Heizungssystemen wird bei Blockheizkraftwerken der verwendete Brennstoff viel besser verwertet.

Moderne Technik verträgt sich aber auch mit alten Ziegeln. Bis zu 60 Prozent des Warmwasserverbrauchs lassen sich bei einem Ein- oder Zweifamilienhaus durch Sonnenenergie abdecken. Hochwertige Kollektoren dienen als wertvolle Unterstützung vieler Heizungsanlagen. Entweder auf Ständern oder in die Dachziegel lassen sich Kollektoren sowie Solarmodule problemlos installieren. Hier zählt nicht nur die wirtschaftliche Seite, sondern auch die Optik dieser Sonnenstrahlfänger. Kollektoren oder Solarmodule werden bei der Aufdachmontage ca. 15 cm über den Dachziegeln unter Verwendung eines Spezialtragsystems befestigt. Diese Art der Montage wird vorwiegend bei Altdächern eingesetzt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Ziegel nach 25 bis 30 Jahren ausgewechselt werden müssen. Indachsysteme zeichnen sich durch Ästhetik und maßgenaue Passform aus. Hier werden die Kollektoren oder Solarmodule in die Dachdeckung eingepasst. Entsprechend ihrer Größe wird außerdem das Material zur Dachabdeckung eingespart. Das Energiedach kann komplett auf das Dachdeckmaterial verzichten.

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Auch mit der richtigen Wärmedämmung lässt sich Energie sparen. Im Winter soll es drinnen schön warm sein und im Sommer angenehm kühl. Passivhäuser verfügen über diese Qualitäten. Zum Einsatz kommt hier eine Zellulosedämmung. Diese flockige Substanz wird zudem eingeblasen und füllt alle Fugen und Spalten. Aufgrund seiner niedrigen Wärmeleitzahl geht nur wenig kostbare Energie nach außen. Zellulose verzögert den Durchgang von Sonnenstrahlen und schützt daher auch zuverlässig vor Hitze. Selbst Räume im Dachgeschoss bleiben angenehm kühl und sorgen für eine ungestörte Nachtruhe.

(Foto: © by Rainer Sturm / Pixelio)

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