Entwicklung des mobilen Surfens
Sep 11th, 2009 | By db | Category: TechnikDie Entwicklung des mobilen Zugangs zum Internet hat in den vergangenen Jahren einen gehörigen Schritt nach vorn absolviert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Nutzer von mobilen Computern Interesse daran haben, überall auf das World Wide Web zugreifen zu können.
Die heutigen Voraussetzungen für einen fast uneingeschränkten Datenverkehr überall in Deutschland sind besser als es jemals zuvor der Fall war. Die großen Mobilfunknetzbetreiber erweitern ständig ihre Netze und Kapazitäten, so dass auch ein schnelles und hierdurch bequemes Surfen unterwegs zu realisieren ist.
Welche Aspekte sollten für einen reibungslosen, mobilen Internetzugriff beachtet werden?
Der wohl wichtigste Bestandteil hierfür ist die Hardware, also das Gerät, welches den mobilen Internetzugang überhaupt ermöglicht. Der heute am häufigsten verwendete Standard für einen schnellen Zugang heißt HDSPA. Diese zunächst in den USA entwickelte Technik, für eine schnellere Datenübertragung ist mittlerweile auch in Deutschland in vielen Regionen gut verfügbar. Besonders in Ballungsgebieten und Großstädten ist die Netzabdeckung durch HDSPA als sehr gut einzustufen. Da die technologische Entwicklung jedoch bekanntermaßen niemals stehen bleibt, steht bereits der nächste und noch schnellere Übertragungsstandard in den Startlöchern. Dieser wird als HSUPA bezeichnet und lässt eine Datentransfergeschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde zu. Aktuell ist es jedoch noch die HDSPA Methode, welche am gebräuchlichsten und auch am weitesten verbreitet ist.
Je nach anwenderspezifischen Voraussetzung existieren verschiedene Varianten für den Zugang zum World Wide Web von unterwegs. Die einfachste Variante stellt ein internetfähiges Handy dar. Dieses lässt sich bei Bedarf auch mit dem Laptop verbinden und erschafft auf diese Weise eine schnelle und kostengünstige Verbindung. Eine weitere Möglichkeit bietet der aktuell sehr häufig angebotene Internetstick für das eigene Notebook. Dieser wird via USB Anschluss am Laptop justiert und greift nun, im Prinzip wie es auch ein Mobiltelefon macht, auf ein GSM oder HDSPA Netz zu. Ebenfalls gebräuchlich sind externe Datenmodems, welche sich vor allem für die häufige und umfassende Nutzung lohnen.
Beachtenswert ist auch der Anbieter des mobilen Internetzugangs. Beste Voraussetzungen bietet diesbezüglich momentan Vodafone, aber auch T-Mobile. Beide Anbieter erzielen eine sehr gute Abdeckung. Doch auch diese ist nicht allumfassend. In ländlichen Regionen kann der Zugriff auf ein UMTS oder HDSPA Netz häufig schwer fallen oder gar nicht erst realisiert werden.
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