Origami – Die bekannteste Papierbastelkunst der Welt
Aug 30th, 2009 | By admin | Category: Mode & FreizeitOrigami beruht auf der Gestaltung von Papier und war daher in ihrem Ursprung an die Entwicklung von Papier gebunden. Das Papier wurde erstmalig etwa im 6. Jahrhundert nach Christus von Mönchen in China verwendet. Da Papier zur damaligen Zeit sehr selten und daher kostbar war, wurde ihm eine besondere religiöse Bedeutung beigemessen. Seine Hochzeit fand das Falten von Papier im 14. und 15. Jahrhundert. Während dieser Zeit wurde das Origami als Tradition vertieft. Die Grundlage der traditionellen Verfestigung bestand im Weitergeben der kunstvollen Techniken von Generation zu Generation. Diese traditionelle Faltkunst überlebte bis in das 19. Jahrhundert hinein und steht auch in der modernen Zeit in Kindergärten und Schulen im Mittelpunkt der Pädagogik.
Das Falten von Papier ist von zahlreichen mystischen Bedeutungen umgeben. Ein Beispiel dazu stellt das Falten von eintausend Kranichen dar, welche die Götter erfreuen und einen Wunsch realisieren. Insbesondere Kraniche aus Papier haben die Bedeutung, Friedensbringer zu sein. Papier als ausdrucksstarkes Medium für künstlerische Gestaltungen mit einer hohen Symbolträchtigkeit stellt den Hauptinhalt des Origami dar. Es handelt sich somit bei dieser hohen Kunst nicht nur um einen Zeitvertreib.
Origami-Kunst
Noch mehr zu der interessanten Geschichte des Origami und anderen Basteltechniken.
Origami untergliedert sich in verschiedene Disziplinen, welche auch als Falttechniken bezeichnet werden. Als Vorlage dienen vorwiegend Lebewesen aus der Tierwelt und der Flora. Zentrale Elemente stellen in diesem Zusammenhang der Frosch, der Schmetterling, das Falten des Kranichs oder des Skorpions dar. Daneben wurde im Jahre 1911 der Körper der Schnecke erfunden. Besonders anspruchsvoll ist das Falten von Orchideen, Rosen oder Chrysanthemen. Sie bedürfen wirklich kunsthandwerklicher Fähigkeiten und Geschick.
Die Basis der Falttechniken stellt der sogenannte Zick – Zack – Falt dar. Etwas komplizierter sind die als Umkehr-, Quetsch-, Swivefalte und Blütenblattfalte bezeichneten Arbeitsgänge. Eine Erweiterung stellen die sogenannten Berg- und Talfalten dar.
Die Basisvorlage für das Origami ist ein Papierstück, welches eine quadratische Form besitzt. Verfahren wie Kleben, das Anbringen von Schnitten oder anderweitiges Verbinden dürfen nicht eingesetzt werden.
Neben lebenden Motiven gelten auch geschichtsträchtige und lebenswichtige Gegenstände als Vorlagen. So werden gern chinesische Junken oder Samurai – Helme gefertigt.
Ganz eindrucksvoll aus der Origami Faltkunst ist der Frosch. Er sieht einfach aus, benötigt jedoch eine ganze Reihe schon komplizierter Falttechniken. In einer speziellen Ausführung kann er sogar hüpfen. Für Fortgeschrittene ist das Falten eines Körbchens mit Henkel eine außerordentlich schwierige Herausforderung.
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