Energiepass bei Häusern

Jul 30th, 2009 | By | Category: Immobilien

Energiepass für Häuser

Im Rahmen einer Richtlinie zur Bestimmung der Energienutzung von Gebäuden sind Hausbesitzer seit 2008 verpflichtet, beim Vermieten, Verkaufen oder Verpachten eines Wohnhauses einen sogenannten Gebäudeenergiepass erstellen zu lassen.

Der Gebäudeenergiepass dient dazu, eine Entlastung der Umwelt zu realisieren. Hierbei werden insbesondere die Abgabe von Kohlendioxid und spezielle schwefelige Abgase durch Heizanlagen erfasst. Der Gebäudeenergiepass ermöglicht zudem eine Aussage darüber, wie hoch der Stand von Energiewirtschaftlichkeit und -verbrauch liegt. Die gilt auch für die Hersteller von Fahrzeugen, welche ebenfalls die Umwelt mit Abgasen belasten. Der Gebäudeenergiepass stellt eine Informationsmöglichkeit dar. Er ist besonders wichtig bei älteren Gebäuden, welche weder mit modernen Dämmstoffen noch mit schadstoffbelasteten Heizungen ausgestattet sind.

In erster Linie ist der Energiepass eine Einschätzung für die Hausbesitzer. Er zeigt, wo Defizite im effizienten Energieeinsatz liegen und wo technische oder bauliche Möglichkeiten eingesetzt werden können, um einen kostengünstigen Energieeinsatz zu realisieren. In diesem Zusammenhang sind die Instandsetzung oder Modernisierung veralteter Heizanlagen oder spezielle Wärmedämmungen erforderlich. Auch der Austausch zugiger und undichter Fenster oder Türen kann so eine Maßnahme sein. Außerdem, stellt dies die Basis für eine Wertsteigerung der Immobilie dar.

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In weiterer Hinsicht ist der Energiepass relevant für die nachfolgenden Mieter oder Käufer. Diese sind bestrebt, so wenige Nebenkosten wie möglich zu erzeugen. Neben der Einschränkung des Energieverbrauchs und dem wirtschaftlichen Energieeinsatz im persönlichen Bereich stellen dazu bauliche und technische Voraussetzungen einen entscheidenden Aspekt dar.

Ein Energiepass beinhaltet eine Bewertung von Energieverlusten und einem erhöhten Ausstoß von CO2 in die Umwelt durch Heizmöglichkeiten und der Isolierung von Außenwänden. Daraufhin erfolgt eine Klassifizierung der Immobilie in die von Haushaltsgeräten bekannten Energieeffizienzklassen, welche auch für den Nachmieter oder Käufer verständlich sind. Im Energiepass kann zudem auch der jährliche Energiebedarf nachgewiesen werden.

Der Energiepass besitzt eine Gültigkeit von zehn Jahren. Ist diese Zeit abgelaufen, dann erfolgt eine neue Begutachtung. Er ist kostenpflichtig. Es muss mit einem Entgelt in Höhe von 50 bis 150 Euro gerechnet werden, je nach Umfang des Passes.

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